Konzertfahrt nach Mildenau im Erzgebirge

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Die neu erbaute Kirche in Mildenau

Es begab sich aber zu der Weihnachtszeit Anno 2000, dass unser Chormitglied mit Vogtländer Blut seine Beziehungen ins Erzgebirge pflegte. In einer Laune wurde die Idee geboren, den Gospelchor Dönberg zur Einweihung der neu gebauten Kirche nach Mildenau einzuladen. Still im Hintergrund schritten die Planungen voran. Schnell waren die Gasteltern für 32 Chormitglieder gefunden und ein Tourneeplan erstellt.

Am 14.6.01 ging es dann tatsächlich los. Im Gepäck gute Laune, gute Stimmung und gutes Wetter - nichts von alledem sollte uns während unserer Fahrt abhanden kommen. Nach erstem Kulturstopp in Eisenach auf der Wartburg erreichten wir unser Ziel mit knapp 2-stündiger Verspätung, wo uns unsere Gastgeber geduldig auf dem Kirchplatz erwarteten.

Am nächsten Morgen ging es bereits früh weiter. Auf dem Programm standen Schloss Schlettau, die berühmten Orgelpfeifen aus Basalt am Scheibenberg, eine Fahrt mit der Schmalspurdampfbahn nach Oberwiesenthal, freie Zeiteinteilung am, um und auf dem Fichtelberg. Schau an, da gab es doch tatsächlich ein Fortbewegungsmittel, das auch Schwebebahn heißt - eine Kabinenseilbahn nämlich. Gegen 16.30 Uhr brachte uns unser Bus wieder "nach Hause", schließlich stand am Abend unser Konzert "Deep River" in der neuen wunderschönen Mildenauer Kirche auf dem Plan. Kurze Stellprobe mit Soundcheck, schon füllten sich die ersten Reihen. Die traumhafte Akustik und das mitgehende Publikum ließen uns das anfängliche Lampenfieber schnell vergessen. Mehrere Zugaben und viel Applaus waren ein wunderbarer Lohn. Beim anschließenden Gemeindefest hatten wir endlich Gelegenheit, unsere Gasteltern näher kennen zu lernen.

Da unser Bus wegen einer Reifenpanne am nächsten Tag zunächst nicht zur Verfügung stand, konnten wir erneut erfahren, wie überaus liebenswürdig die Mildenauer uns umsorgten. Nicht nur, dass sie uns mit ihren Privatfahrzeugen zu den anstehenden Ausflugspunkten wie Erzgebirgische Schnitzerwerkstatt und St. Annen Kirche in Annaberg-Buchholz hin und her kutschierten, nein, wir wurden auch noch lecker verköstigt, ob mit "Fetzerklitscher" oder "Rauchomat" spielte dabei keine Rolle. (Wir wissen zwar, um was es sich dabei handelt, aber nicht, wie es geschrieben wird.) Nachmittags genossen wir die Stunden im Frohnauer Hammer (Schmiedewerkstatt) und angrenzender Gastronomie. Eine Handvoll Choristen ließ es sich nicht nehmen, unter fachkundiger Führung in ein Bergwerk einzufahren.

Unser zweites Konzert fand in Sehma statt. Die vielen überwiegend jugendlichen Zuhörer spornten uns durch Mitklatschen und -singen zu Höchstleistungen an. Den Abend ließen wir dann in geselliger Runde mit unseren Gastgebern  l a n g s a m  ausklingen.

Am nächsten Morgen bedankten wir uns gebührend durch eine kleine  Gesangseinlage im Gottesdienst der Nachbargemeinde für die mehr als liebevolle Aufnahme. Nun kam was kommen musste - der Abschied. Es wurde geherzt und umarmt, auch ein paar versteckte Tränen blitzten auf, denn hier durften wir erfahren, was es heißt, als Fremde zu kommen und als Freunde zu gehen.

Auf der Rückfahrt hatten wir Zeit für einen kurzen Bummel durch Weimar, bevor uns der Bus am Sonntag Abend gegen 22 Uhr in Dönberg entließ.

An dieser Stelle möchten wir uns stellvertretend für den ganzen Chor noch einmal für die perfekte Planung bei allen Verantwortlichen bedanken, als da wären: für die Wuppertaler Seite Gert Jahn und für die Mildenauer Seite Elke und Steffen Siegert, sowie bei allen aufnehmenden Familien in Mildenau. Unser Dank gilt natürlich auch unserem Chorleiter Matthias Bönner, ohne den wir nicht das wären, was wir sind, sowie der Dönberger Kirchengemeinde, die uns durch ihr Sponsoring zu einem Chorerlebnis der besonderen Art verholfen hat. Zum Schluss bedanken wir uns bei uns selbst, denn einstimmig war zu vernehmen, wie wundervoll harmonisch diese 4 Tage waren. Einig sind wir uns auch darin: ES SCHREIT NACH WIEDERHOLUNG!

Renate Dicken/Sigrid Plutat

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