Eine Chorfahrt die ist lustig ...

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Kirchengemeinde Dönberg

... oder: Juist wir kommen!


 

Die Koffer sind gepackt, die Laune ist gut, 50 sangeswütige und erlebnishungrige Sängerinnen und Sänger vom Gospel- und Jugendchor Dönberg steigen pünktlich in den modernen Reisebus und los geht die wilde Fahrt. Nach wenigen Kilometern die erste Existenz gefährdende Panne. Aber dank Willi dem Superhelden und einem Stückchen Schlauch kommen wir tatsächlich pünktlich in Norddeich an, von wo aus uns die Fähre nach Juist übersetzen soll. Der einzige Haken: die Türen, hinter denen sich unser Gepäck verbirgt, lassen sich nicht öffnen. Nach einer bangen halben Stunde und einem Wettlauf mit der Zeit ist aber auch dieses Problem bewältigt. Dass in dem anschließenden Trubel der Koffer vom Busfahrer mit nach Juist fährt, bleibt der running gag fürs Wochenende.

Auf Juist angekommen werden die Quartiere bezogen und es stellt sich unmittelbar Urlaubsgefühl im mütterlichen Haus Eva ein. Aber wir sind ja schließlich nicht zum Spaß hier. Am Donnerstag steht ein harter Probenmarathon auf dem Plan. Das tolle Wetter, das sich inzwischen eingestellt hat, wird in den Pausen genossen. Bei der einen stellt sich langsam Ruhe ein, bei dem anderen wächst das Lampenfieber. A

Am Donnerstagabend dann der Höhepunkt unserer Reise und - wenn ihr mich fragt - des ganzen Töwerlandfestivals, zu dem wir eigens angereist sind: 2 1/2 Stunden, ein Konzert, das sich hören lassen kann! Nicht nur wir fühlen uns wohl, sondern auch die vielen hundert Besucher, die die Kirche zum Bersten gefüllt haben und auf die die Stimmung in null Komma nichts überschwappt. Wer sich ebenfalls mitreißen lassen möchte, sollte es übrigens nicht versäumen, sich die dort entstandene Doppel-CD zuzulegen. Sie ist bei Kantor Matthias Bönner und im Gemeindeamt für 12 € erhältlich. In ausgelassener, erleichterter Runde wird anschließend die gemeinsame Pizza verzehrt und der große Erfolg gefeiert. Dass danach noch die ein oder andere Bananenmilch in der „Welle“ konsumiert wird, dürfte für die Allgemeinheit sicher nicht von Interesse sein.

Wer hatte eigentlich die Idee am nächsten Morgen um 9.30 Uhr zu einer Strandwanderung zur Domäne Bill (dem anderen Ende der Insel) aufzubrechen? Mit einigen männlichen Katzen im Gepäck sind wir aber tapfer, denn ein bisschen Inselkultur muss ja auch sein. Der Freitagabend und der Samstag sind dann ganz dem Festival gewidmet. Jeder, wie er Lust hat, in kleineren oder größeren Gruppen, genießen wir die viele tolle Musik, die Juist beben lässt. Am Sonntag heißt es dann schon wieder Abschied nehmen. Müde und glücklich machen wir uns auf den Heimweg. Und wenn wir nicht schon als große Gemeinschaft nach Juist gefahren sind, so kommen wir auf jeden Fall als solche wieder!

Vielen Dank an unseren "Cheffe" Matthias Bönner, der sowohl bei der langen Vorbereitung als auch bei der Durchführung immer die nötige Kraft und Geduld hat aufbringen können. Und eins ist klar: Die Koffer sind gepackt – wir sind jederzeit bereit!

C. Berner

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